SV Moßbach e.V.

Gelungener erster Test

Mario Streit, 13.07.2019

Gelungener erster Test

Florian Aschenbrenner war einer der auffälligsten Akteure auf dem Platz. Geras Nico Engelstädter muß hier schon sein Bein weit ausfahren, um Moßbachs Offensivspieler einzubremsen.

 

Moßbach mit vielen Torchancen im Spiel gegen die Landesliga-Reserve  

SV Moßbach - BSG Wismut Gera II 7:2 (3:0) 

Moßbach. Schon (oder noch) überraschend fit nach einer intensiven ersten Trainingswoche präsentierte sich die Herzog-Elf im Test gegen den Kreisoberligisten aus Gera. Dieser war allerdings in den ersten zehn Minuten präsenter, hätte durch Feukert, der knapp am Torwinkel vorbeizog, in Führung gehen können (4.). Doch nachdem Aschenbrenner ein schönes Zuspiel von Thümmel zum 1:0 verwertete (12.), war auch der Gastgeber auf dem Platz. Unterstützt durch teilweise fahrlässige Fehler der Gäste im Spielaufbau begann eine wahre Chancenorgie. Aschenbrenner, gerade noch von Oussaifi geblockt (15.), Welsche freistehend per Kopf (16.) und erneut Aschenbrenner, der das Leder freistehend am Tor vorbei hob (18.), hätten längst erhöhen müssen. Dies übernahm dann Biedermann, der ein schönes Solo per Flachschuß abschloß (33.). Zuvor hatte allerdings Gästekapitän Ude nach einem Konter den Ausgleich auf dem Fuß, schoß freistehend knapp neben den Pfosten. Nachdem der Spielzug des Tages über die sich heute Bestnoten verdienenden Aschenbrenner und Pribitny auf Biedermann unbelohnt blieb (38.), Aschenbrenner und Rocktäschel im Doppelpack verfehlten (39.), traf Aschenbrenner doch noch vor der Pause zum verdienten 3:0 (42.). Erneuter Vorbereiter: Peter Pribitny.

In der zweiten Hälfte waren die Fronten schnell geklärt. Erst schob Rocktäschel eine Biedermann-Flanke zum 4:0 ein (47.), dann bedankte sich Aschenbrenner mit dem 5:0 bei Pribitny für dessen perfekte Vorlage (56.). Die Gastgeber ließen es jetzt etwas gemächlicher angehen, hatten zwar durch Biedermann zwei gute Möglichkeiten (65./69.), kassierten aber durch Engelstädter nach inkonsequenter Defensivarbeit das 1:5 (70.). Der eingewechselte Grau stellte nach Pribitnys Querablage mit dem 6:1 (78.) den alten Abstand wieder her. Doch erneut zog der Schlendrian ein. Alsaneea, der nach einer Ecke zum 2:6 traf (77.), scheiterte nur zwei Minuten später per Kopf am hervorragend reagierenden Lange im Tor. Den 7:2-Endstand besorgte schließlich Meyer per Elfmeter, nachdem zuvor Pribitny von den Beinen geholt wurde (83.). Mit einem satten Schuß an den Pfosten sorgte schließlich Pribitny für den Schlußpunkt in der Partie.

Jens Herzog, der wie auch Gästetrainer Roy Beck noch nicht alle Leute an Deck hatte, war am Ende nicht unzufrieden: "Eine gute Trainingseinheit mit einem Ergebnis, das man in der Vorbereitung nicht überbewerten sollte. Einsatz und Einstellung bei uns haben gestimmt, die Gegentore waren dagegen sehr ärgerlich."

Mario Streit