1.Mannschaft : Spielbericht Bezirksliga, 10.ST (2007/2008)

SV Moßbach   VfB 09 Pößneck II
SV Moßbach 2 : 5 VfB 09 Pößneck II
(1 : 1)
1.Mannschaft   ::   Bezirksliga   ::   10.ST   ::   27.10.2007 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Burkhard Borde, Marco Pfeifer

Assists

David Schaub

Zuschauer

100

Torfolge

0:1 (21.min) - VfB 09 Pößneck II
1:1 (45.min) - Burkhard Borde per Elfmeter
1:2 (63.min) - VfB 09 Pößneck II per Elfmeter
1:3 (73.min) - VfB 09 Pößneck II
1:4 (78.min) - VfB 09 Pößneck II
2:4 (79.min) - Marco Pfeifer (David Schaub)
2:5 (85.min) - VfB 09 Pößneck II

Erneute Heimpleite

Moßbach verliert gegen den Pößnecker Nachwuchs mit 2:5

Nach der bisher wohl schlechtesten Saisonleistung verlor der SV Moßbach sein Heimspiel gegen Pößneck II zurecht mit 2:5. Von all dem, was man sich vor dem Spiel vorgenommen hatte, war 90 Minuten lang leider nur Wenig zu sehen. Dabei lag es nicht allein am Torhüter, der nicht seinen besten Tag erwischte. Das gesamte Team wirkte verunsichert und war nicht in der Lage, sein wahres Potential abzurufen, eine Entwicklung, die sich schon in den vorherigen Spielen abzeichnete. Gelungene Spielzüge haben Seltenheitswert, pomadiges, einfallsloses Gekicke durch die Mitte und immer wieder komplizierte Einzelaktionen sorgen dafür, dass das Moßbacher Spiel zurzeit alles andere als gefährlich ist.
Ganz anders dagegen die junge Pößnecker Truppe. Ihr merkt man ihren positiven Lauf an - frischer, unbeschwerter Kombinationsfußball eines gut eingespielten Teams. Von Beginn an hatten sie die besseren Aktionen, sorgten vor allem über die beiden 18-jährigen Ex-Jenaer Wittke und Güttich für Gefahr. Bereits in den ersten 20 Minuten hatten die Gäste vier gute Möglichkeiten, doch die Schüsse verfehlten Ihr Ziel. Ein Baumann-Geschoß wurde Beute von Keeper Zölsmann (20.). Eine Minute später dann das unglückliche 0:1. Eine Hereingabe von Güttich rutschte durch die Hände des Keepers ins eigene Tor. Moßbach hatte zunächst Mühe, diesen Schock zu verdauen. Erst in der 39. Minute kamen die Hausherren zu einer großen Chance, als nach sehenswertem Doppelpaß zwischen Priedemann und Borde letzterer auf Makrlik flankte, dessen Kopfball Hartleb im Pößnecker Tor gerade noch über die Latte lenkte. Sekunden vor der Halbzeit dann der erlösende Ausgleich durch einen Elfmeter, den der gefoulte Borde unhaltbar im Tor versenkte. Psychologisch günstig nennt man so einen Zeitpunkt und so begannen die Hausherren die zweite Hälfte dann wesentlich couragierter, bestimmten zunächst das Spielgeschehen. Bei einem schnellen Konter über Makrlik und Borde verschoß dieser nur knapp (50.). Ein Fernschuß aus 25 m, wieder durch Borde, wurde Beute des Pößnecker Torwarts (61.). Zwei Minuten später dann der Anfang vom Ende für die Gastgeber in diesem Spiel. Trikotzupfen im Strafraum bedeutet Elfmeter, das wusste am Ende auch Gubco, der Übeltäter. Baumann verwandelte sicher zum 2:1 für die Gäste und von da an war es vorbei mit der Herrlichkeit bei den Moßbachern. Zu zeitiges Öffnen der Abwehr brachte das 1:3 durch Poßner, der ungehindert durch die entblößte Hintermannschaft spazierte, noch Zölsmann ausspielte und den Ball im Tor versenkte (73.). Dann fast ein Torschrei beim Moßbacher Anhang, doch Schaub und Borde verfehlten freistehend einen Priedemann-Freistoß nur ganz knapp. Aber anstelle des Anschlusstreffers fiel mit dem 4:1 durch Posner, dessen überraschenden Schuß Zölsmann nicht festhalten konnte, die Entscheidung (78.). Das 2:4 durch den eingewechselten Pfeifer, nachdem Schaub vorher an den Pfosten köpfte, war nur noch Ergebniskosmetik und das 5:2 für den Gast in der Schlussminute durch Bockner der i-Punkt auf eine überzeugende Leistung. Vielleicht kommt das spielfreie Wochenende für die Moßbacher gerade zum richtigem Zeitpunkt. Nach dem dann folgenden schweren Gastspiel in Lobenstein ist in den letzten drei Spielen der Hinrunde gegen potentielle Abstiegskonkurrenten wieder hundert Prozent Leistung gefragt.


Aufstellung Moßbach: M. Zölsmann, Dorn, Streit, Broßmann, Schöne, Schaub, Gubco (75. Pfeifer), Pelc, Priedemann, Makrlik (78. J. Zölsmann), Borde
Zuschauer: 100


Quelle: Mario Streit