1.Mannschaft : Spielbericht Bezirksliga, 21.ST (2007/2008)

VfL 06 Saalfeld   SV Moßbach
VfL 06 Saalfeld 3 : 0 SV Moßbach
(1 : 0)
1.Mannschaft   ::   Bezirksliga   ::   21.ST   ::   29.03.2008 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Zuschauer

100

Torfolge

1:0 (41.min) - VfL 06 Saalfeld
2:0 (60.min) - VfL 06 Saalfeld
3:0 (82.min) - VfL 06 Saalfeld

In Saalfeld nichts zu holen

Der SV Moßbach unterliegt erwartungsgemäß gegen den Spitzenreiter mit 0:3 (0:1)

Mit einer klaren Niederlage im Gepäck mussten die Moßbacher die Heimreise aus Saalfeld antreten. Insbesondere die zweite Halbzeit machte deutlich, warum die Saalestädter ganz oben stehen. Gepflegtes Passspiel in der Offensive und eine kompakte Abwehr ließen die Gäste nur selten zur Entfaltung kommen.
Erneuten Ausfällen geschuldet, musste die Mannschaft komplett umgestellt und mit Spielern der zweiten Vertretung ergänzt werden. Für den gesperrten Spielertrainer Dorn rückte Spielmacher Priedemann auf die Liberoposition, eine Umstellung, die auch die taktische Linie der Gäste aufzeigte: totale Defensive und auf Konter lauern.
Bereits nach einer Minute die erste Aktion der Gastgeber als Weiße Priedemann stehen ließ und knapp rechts über das Tor schoß. Doch auch die Gäste versteckten sich nicht, kamen nach einem Paß Schönes, der zwei Gegner ausschaltete und vor das Tor flankte zur Führungschance. Borde am langen Pfosten stehend, verfehlte dabei das Leder nur um Milimeter (5.). Es sollte die aussichtsreichste Aktion der Moßbacher bis zum Spielende bleiben. Auch die nächste Szene lief wieder über den Top-Stürmer der Gäste, der sich gleich gegen drei Gegner durchsetzte, jedoch rechts am Tor vorbei schoß (7.).
Saalfeld erarbeitete sich nur langsam Übergewicht gegen eine aufmerksame Moßbacher Defensive. Nachdem ein Schuß Wiefels nur knapp über das Tor strich (11.), erhielt Rosenbusch bei einem munteren Strafraumgestocher den Ball, brachte ihn aber nicht am gut reagierenden Th. Müller vorbei (23.). Zwei weitere Geschosse von der Strafraumgrenze konnte der Keeper hervorragend über die Latte lenken (28., 38.). Fast hätte ein Missverständnis von Th. Müller und Priedemann den Rückstand zur Folge gehabt, doch Wiefel als lachender Dritter spitzelte das Leder haarscharf über den Querbalken (39.). Die nächste Aktion der Saalfelder brachte dann doch das nun fällige 1:0. Broßmanns Kopfballabwehr landete vor den Füßen von Heidenreich, der von der Strafraumgrenze abzog und unhaltbar ins lange Eck vollendete (41.). Ein Fernschuß Bordes, der das Tor um 3 Meter verfehlte, war dessen letzte nennenswerte Aktion im Spiel (45.). Nach der Pause sahen die gut 100 Zuschauer an den Saalewiesen einem einzigen Sturmlauf ihrer Mannschaft auf das Müller-Tor. Rosenbusch war der erste, der aus 3 Metern am hervorragenden Moßbacher Torwart scheiterte (47.). Gleich in der nächsten Aktion half die Querelatte bei einem Schuß von Weiße aus 16 Metern. Immer mehr rückte Moßbachs Keeper nun in den Mittelpunkt und ließ die Saalfelder schier verzweifeln. Mit einer Glanzparade rettete er bei einem Geschoß von Wiefel (57.). Wiederum Wiefel, der beste Akteur auf dem Platz, war es, der nach Vorarbeit von Heidenreich von der Strafraumgrenze abzog und unhaltbar zum entscheidenden 2:0 vollendete (60.). Auch zwei weitere Aktionen des Saalfelder Mittelfeldspielers scheiterten am bestens aufgelegten Keeper der Moßbacher (63., 67.). Die Körpersprache der Moßbacher sprach jetzt Bände, kein Aufbäumen mehr, nur noch Reagieren und dem Gegner hinterher schauen. Ein Torschuß von Priedemann aus 16m, der in den Händen des bis dahin kaum geprüften Schlegel landete, war die einzige Ausbeute der Gäste in der zweiten Hälfte (79.). Auf der Gegenseite lenkte Müller einen Freistoß nur an die Latte. Der Abpraller landete bei Schmied, der den Ball ungehindert zum 3:0 über die Linie drückte (82.). In der letzten Aktion des Spieles stand wiederum Müller, der beste Moßbacher, im Mittelpunkt, als er einen Schuß Hachmanns glänzend über den Querbalken bugsierte.

Aufstellung Moßbach:
Th. Müller, Streit, Schlegel (60. Huber), J. Müller, Schöne, Schaub, Broßmann, Priedemann, Blazek, Läßker (60. Pfeifer), Borde


Quelle: M. Streit