1.Mannschaft : Spielbericht Regionalklasse, 24.ST (2009/2010)

Lok Saalfeld   SV Moßbach
Lok Saalfeld 3 : 2 SV Moßbach
(1 : 0)
1.Mannschaft   ::   Regionalklasse   ::   24.ST   ::   17.04.2010 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Denny Lukes, Jan Zeitler

Zuschauer

140

Torfolge

1:0 (20.min) - Lok Saalfeld
1:1 (49.min) - Jan Zeitler per Elfmeter
2:1 (64.min) - Lok Saalfeld
2:2 (65.min) - Denny Lukes
3:2 (70.min) - Lok Saalfeld

Nicht ins Spiel gefunden

Der SV Moßbach verliert beim FC Lok Saalfeld mit 2:3 (0:1)

Moßbachs Erfolgsserie nach der Winterpause ist gerissen. Gegen eine viel entschlossener zu Werke gehende Gastgeberelf verlor die Dorn-Elf deshalb nicht unverdient. Und auch wenn Keeper Müller nicht seinen besten Tag erwischte, wäre es zu einfach, die Niederlage nur ihm zuzuschreiben. Moßbachs Stärke der letzten Spiele, die Offensivkraft, vermißte man diesmal fast gänzlich.
Dabei begann das Match mit wieder mit starken zehn Gästeminuten. Zeitler bot sich dabei die einzige Chance in der ersten Hälfte, doch sein Schuß strich um einen Meter über den Kasten (10.). Saalfeld war damit wachgerüttelt und übernahm fortan das Geschehen. Die erste Möglichkeit der Lok-Elf durch einen Distanzschuß von Weiße, der knapp über den Balken ging (13.). Dann verpaßte Zeitler gegen Warschitschka, der aus Halblinks abzog und das Leder gegen den Pfosten krachte (18.). Bereits zwei Minuten später die Saalfelder Führung. Ein Einwurf wurde vor das Tor verlängert. Keeper Müller, etwas unentschlossen, verlor im Luftkampf gegen Warschitschka, der zum 1:0 einköpfte (20.). Das Spiel der Gäste blieb weiter Stückwerk, viele Pässe kamen nicht an, so daß auch Borde und Schaub im Sturm wirkungslos blieben. Ganz anders die Gastgeber, die rackerten und um jeden Ball kämpften. Müller spielte Rudolph frei, doch der haute das Leder weit über den Kasten (29.). Dann lud Broßmann Petzold ein, ließ sich im Spielaufbau das Leder abjagen, doch der Saalfelder zog den Ball überhastet über den Balken (31.). Fast mit dem Pausenpfiff eine weitere Möglichkeit der Lok-Elf, als sich Warschitschka ungestört durch die Gästereihen dribbelte, Weiße sah, dessen Kopfball haarscharf am langen Pfosten vorbeistrich (45.).
Während die Gastgeber unter Beifall den Platz verließen, gab es in Moßbachs Reihen beim Gang in die Kabine lange Gesichter. Die hellten sich gleich nach Wiederanpfiff schnell auf. Borde wurde von Glombi im Strafraum zu Fall gebracht. Die Elfmeterchance ließ sich Zeitler nicht nehmen und zog den Ball platziert neben den linken Pfosten zum 1:1-Ausgleich ins Netz (49.). Jetzt endlich waren auch die Gäste im Spiel, drängten die Lok-Elf mehr und mehr in deren eigene Hälfte. Ein Distanzschuß Zeitlers verfehlte sein Ziel nur knapp (59.). Doch wie ein Blitz aus heiterem Himmel fiel in die Drangperiode der Gäste der erneute Rückstand. Ein Freistoß der Saalfelder aus der eigenen Hälfte wurde nur halbherzig abgewehrt, vor die Füße von Weiße, der mit seinem Flachschuß ins linke Eck Müller im Kasten keine Chance ließ (64.). Postwendend schlug die Dorn-Elf im Gegenzug zurück. Lukes war nach einem abgewehrten Eckball zur Stelle und versenkte das Leder neben dem rechten Pfosten zum 2:2-Ausgleich (65.). Eine eigentlich psychologisch günstige Situation. Doch die Hoffnung auf die Wende erstickte wenig später wieder. Nach einem Freistoß von Gessner aus 35 Metern war die Lok-Elf erneut obenauf. Müller machte bei dem haltbaren Schuß keine gute Figur (70.). Noch war genügend Zeit, zurückzuschlagen, doch zunehmend machte sich in Moßbachs Reihen Resignation breit. Zwar deutlich feldüberlegen und am Drücker, blieb man in den Spitzen harmlos. Selten gab es in ein Spiel mit so wenigen Chancen für die Dorn-Elf. Eine Letzte bot sich dem emsig rackernden Bach. Von Zeitler angespielt, zog er in den Strafraum. Sein Schuß aus spitzem Winkel wurde jedoch Beute von Keeper Lieske (81.). Saalfelds Weiße hätte in der Schlußminute noch erhöhen können, doch freistehend scheiterte er mit schwachem Schuß an Müller (90.)


Statatistik:

Aufstellung Moßbach:
Müller, Priedemann, Bach, Broßmann, Lukes, Schlegel, Rocktäschel, Köhler, Zeitler, Borde, Schaub (58. Neubauer/84. Schöne)

Aufstellung Saalfeld:
Lieske, Schulz, Gessner, Warschitschka, Glombi (72. Medero), Gierga, Müller, Lattermann (25. Lindig), Weiße, Richter, Rudolph (76. Matus)

Schiedsrichter: Peter Albrecht, Kahla

Zuschauer: 140

Torfolge:

1:0 Warschitschka (20.)
1:1 Zeitler (49./FE)
2:1 Weiße (64.)
2:2 Lukes (65.)
3:2 Gessner (70.)


Quelle: Mario Streit