1.Mannschaft : Spielbericht Vorbereitungsspiele, Freundschaftsspiel (2016/2017)

SV Jena-Zwätzen   SV Moßbach
SV Jena-Zwätzen 6 : 2 SV Moßbach
(3 : 2)
1.Mannschaft   ::   Vorbereitungsspiele   ::   Freundschaftsspiel   ::   10.07.2016 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Peter Pribitny, Martin Köhler

Assists

Daniel Kraus

Gelbe Karten

David Schaub

Torfolge

0:1 (23.min) - Peter Pribitny (Daniel Kraus)
1:1 (25.min) - SV Jena-Zwätzen
1:2 (41.min) - Martin Köhler
2:2 (45.min) - SV Jena-Zwätzen
3:2 (45.min) - SV Jena-Zwätzen
4:2 (80.min) - SV Jena-Zwätzen
5:2 (83.min) - SV Jena-Zwätzen
6:2 (90.min) - SV Jena-Zwätzen

Nach Licht und Schatten: 2:6-Niederlage im 2. Testspiel

SV Jena-Zwätzen I  -  SV Moßbach I  6:2 (H: 3:2)

Am Ende noch eine klare Niederlage bei dem Hitzespiel im Jenaer Norden

Nach einer durchaus ansprechenden ersten Halbzeit, in der überwiegend defensiv gut und geschlossen gearbeitet wurde, brach der SVM in der zweiten Halbzeit sukzessive weg und musste dem intensiven Freitagspiel in Bad Lobenstein und den subtropischen Temperaturen von 34 Grad in Jena Tribut zollen. Zweimal konnten die Gäste in der ersten Hälfte in Führung gehen, zweimal fiel der jeweilige Ausgleich deutlich zu schnell und zu naiv. Nach zwei guten Chancen auf beiden Seiten war Peter Pribitny in der 24. Minute Nutznießer einer Klassevorarbeit von Daniel Kraus, als er dessen gezielte Eingabe nur noch zum 0:1 über die Linie drücken musste. Bereits in der 26. Minute der Ausgleich für die Platzherren, wieder einmal aus einem Standard - vermeidbar in der Entstehung des ruhenden Balles, aber auch in der Verhinderung der anschließenden Kopfballverwertung. In der 36. Minute vereitelte ein Zwätzener Spieler mit seinem Kopf den Einschlag eines Geschosses von Denny Lukes im Torangel, doch in der 40. Minute staubte Martin Köhler einen schlampigen Jenaer Rückpass zum 1:2 für seine Farben ab. Völlig unnötig wenig später die Gegentore unmittelbar vor dem Seitenwechsel, als der Landesklassist seine Höherklassigkeit auch in der mentalen Handlungsschnelligkeit unter Beweis stellte und mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten das Spiel zum 3:2-Pausenstand drehte.

Zur Halbzeit fanden zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten statt, wobei das Projekt "Jugend forscht" auf Zwätzener Seite deutlich besser funktionierte und von den motivierten Nachwuchskräften spielerisch und läuferisch viel "frischer Wind" kam, auch wenn sich die Hitze auf dem Platz nun noch mehr staute - gewisse Luftzüge bekam ab und an lediglich die Moßbacher Defensivreihe zu spüren, als sie überlaufen wurde. Die Gäste fortan weniger am Agieren, sondern mehr und mehr am Reagieren und nur noch mit wenig zwingenden und konstruktiven Aktionen nach vorn, dafür umso anfälliger im Defensivverhalten - die logische Konsequenz waren viele Chancen für die Gastgeber, die drei dieser Möglichkeiten noch zu Toren nutzen konnten und damit den Klassenunterschied auch im Ergebnis auszudrücken wussten. Aber in der Vorbereitung sind Ergebnisse bekanntlich nur Schall und Rauch, so dass dieses sicher von den beiden Trainern auch nicht überbewertet wird.

Am Ende stand für den SVM wieder eine ordentliche Trainingseinheit zu Buche, in der physisch weitere Körner gesammelt wurden und auch spieltechnisch und -taktisch einige gute Ansätze über gewisse Phasen zu sehen waren, vorrangig natürlich in der ersten Halbzeit. "Klar haben wir noch Luft nach oben, und zwar auf allen Ebenen. Mit den vier intensiven Einheiten in der ersten Vorbereitungswoche können wir aber auf jeden Fall zufrieden sein", so das Fazit von David Schaub.

Der SR Thomas Morak und seine jungen Assistenten hatten mit dieser fairen Partie keinerlei Probleme. Der SVM wünscht dem sympathischen Team vom SV Jena-Zwätzen in der neuen Landesklassensaison viel Erfolg. 

Am kommenden Sonntag wartet mit dem souveränen Landesklassenaufsteiger vom FC Thüringen Weida ein weiterer anspruchsvoller Gradmesser auf die Moßbacher Jungs; gespielt wird um 14:00 Uhr in Wünschendorf.

Aufstellung SVM:

Wolfram - Winter (Fruth), Güdter (Weigelt), Schaub, Neundorf - Jäger, Plietzsch (Podolsky), Lukes, Pribitny - Köhler, Kraus (Aschenbrenner) 


Quelle: Jens Herzog