1.Mannschaft : Spielbericht

Kreisliga Jena-Saale-Orla
19. Spieltag - 15.03.2026 14:00 Uhr
SV Jena-Zwätzen III   SG SV Moßbach
SV Jena-Zwätzen III 1 : 2 SG SV Moßbach
(0 : 1)

Kämpfen! Kratzen! Beißen! Siegen!

Ein verdienter Sieg in Jena-Nord! Auf dem schwer bespielbaren Geläuf war es das erwartungsgemäß intensive, packende und umkämpfte Duell – ein typisches Zwätzen-Spiel eben. Am Ende erkämpften sich unsere Recken einen verdienten 2:1-Sieg, der aufgrund zahlreicher ausgelassener hochkarätiger Torchancen bis zum Schlusspfiff wacklig blieb. Denn bereits zur Halbzeitpause hätten unsere Jungs gut und gerne mit 3:0 oder 4:0 führen müssen. Doch gerade wegen dieser klaren Chancenvorteile war der Sieg unstrittig verdient. Zum Matchwinner avancierte Doppelpacker Niklas Fritz, der zweimal unnachahmlich abschloss und seinen Killerinstinkt unter Beweis stellte. Die Grundlage für den Tageserfolg war jedoch die geschlossene Mannschaftsleistung.

Der Sekundenzähler hatte noch keine halbe Umdrehung vollendet, da hatte Toni Fruth, auch „Mister Zuverlässig“ genannt, bereits die große Chance zur ultraschnellen Führung. Doch der Ball trudelte knapp am halbleeren Tor vorbei. Fünf Minuten später servierte der neue Trainerliebling Georg Strosche einen Zuckerpass auf Niklas Fritz, der den Turbo zündete und auf das Tor zulief. Leider scheiterte er im Eins-gegen-Eins am erfahrenen Schlussmann der Gastgeber. Das Duell wurde fortan intensiver, doch unsere SGM stand hinten solide und sicher, sodass die Zwätzener zu keiner echten Torchance kamen. In der 30. Minute hatte Max Otto die nächste Großchance, als er per Kopf aus Nahdistanz am Torwart scheiterte. Es war zum Haare raufen, doch es rächte sich nicht. Denn unsere einsatzfreudigen Männer blieben dran und belohnten sich kurz vor dem Pausenpfiff – endlich! Nach einem Gewühl im Strafraum flog der Ball zu Niklas Fritz, der sich blitzschnell drehte und aus etwa 14 Metern unhaltbar ins lange Eck vollendete – genauso, wie es zuletzt nur der Altmeister Henry Nitschke perfekt gemacht hatte!

Die Pausenführung war mental sehr wichtig! Auch danach war es ein enges Duell, das sich vor allem zwischen den Strafräumen abspielte. Ein perfekter Steilpass von dem aufblühenden Georg Strosche und ein dynamischer Tiefenlauf von Niklas Fritz führten zum 0:2, denn der Goalgetter vollendete wieder eiskalt ins lange Eck. Der Jubel hallte bis nach Naumburg in der „Toskana des Ostens”. Doch wenig später öffneten unsere nach mehr strebenden Mutlinger die Defensive zu sehr, sodass Zwätzen zu einem gefährlichen Angriff über die linke Seite kam. Martin Fritz ging zu schnell und zu ungestüm hinunter, sodass dem guten Schiedsrichter nur der Elfmeterpfiff blieb. Das Foul vor dem Ballverlust im Mittelfeld an Franz Pilhofer, der in der ersten Halbzeit als bartloser Waldmensch doch eher wie ein zahnloser Tiger wirkte, übersah der Schiedsrichter allerdings – zum Leidwesen unserer Elf. Den Schützen juckte es nicht – Anschluss in der 60. Minute! Danach war es ein offener Schlagabtausch, der von der Spannung lebte. Doch die Spielvorschau mit „Einsatz, Kampf, Leidenschaft und Geschlossenheit sind Tugenden, die auf dem Nebenplatz auf jeden Fall Mittel zum Zweck sind, um das Spiel erfolgreich zu bestreiten” war eine gute Vorgabe, an die sich unsere Fußballfreunde nach anfänglicher Nervosität wieder hielten. Niclas Krause war bärenstark gegen den Mann, ebenso wie Martin Fritz als Leitbüffel, der den verletzten Jungbulle Chris Hammerschmidt sehr gut ersetzte. Justin Körner, Tobias Krüger, Eric Berger und Toni Fruth überzeugten ebenso gegen den Ball. Alle anderen Kämpen ordneten sich ein, brachten mit einer guten Kollektivleistung das knappe Ergebnis über die Runden und unser stets wachsamer Torhüter Luca Richter musste überhaupt nicht eingreifen. Allen Beteiligten, inklusive unserer treuen Fans, fiel danach ein großer Stein vom Herzen, denn es war zu spannend für das sonntägliche Nervenkostüm.

Mit einem fairen Shakehands beendeten die Akteure auf und neben dem Platz das Match und unsere Equipe freute sich über den zweiten Sieg in Folge, der ihr weiteren Auftrieb geben wird. Auch der Fitnesszustand unserer Spieler erfreute unseren Teamchef Robby Wieduwilt, der im Training nicht locker lassen wird. Das Schlusswort erhält heute unser Fritzer Junior, der das Spiel wie folgt resümierte: „Ein erfahrener Gegner auf einem ganz schweren Platz. Wir haben den Kampf angenommen, aber etwas gebraucht, um Ordnung und Zugriff im Mittelfeld zu bekommen. Mit den zwei klaren Chancen hätten wir früh führen müssen. Wir haben uns gepusht, stark gefightet und am Ende einen gestandenen Gegner besiegt. Das freut uns und spornt uns weiter an.“ Na dann, Glückwunsch und weiter so, Männer!


Quelle: dx

Fotos vom Spiel



Vorbericht zum Spiel